Europäischen Gerichtshof - 24.10.2000, Straßburg



Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

24 Oktober 2000

Fall von Joep ZANDER

v. Nederlanden

NL

http://joepzander.nl/facts.htm for facts on the case

http://www.echr.coe.int for ECHR site

zander@daxis.nl

 

Statement
in Solidarität mit Joep Zander und vielen anderen, die heute in Europa für die Rechte ihrer Kinder auf beide Eltern kämpfen

Der Fall von Joep Zander betont, wie ungleich die Rechte unserer Kinder  auf beide Eltern verteilt sind. Ein liebender Vater und seine Tochter werden durch die Gerichte über Jahre hinweg endlos verfolgt bis der gegenseitige Kontakt endgültig abgebrochen ist, und ihre Liebe in Schmerz verwandelt wird 

Tatsächliche gleiche Rechte auf beide Eltern müssen ein Ende dessen bewirken,  was bis jetzt die Gesellschaft entzwei reißt. Der Staat muß mit dem Versuch aufhören, als Autorität über die Interessen der Kinder zu agieren, nur weil sich zwei Eltern trennen und vor Gericht gehen. Es ist wahr, daß einige  Eltern nicht die Gerichte beanspruchen, weil sie erkennen, daß sie kein Recht haben, ihre Kinder davon abzuhalten, den anderen Elternteil zu sehen. Es gibt andererseits Eltern die glauben, daß sie das alleinige Recht über die Kinder haben. Diese Eltern sind es, die durch das gegenwärtige System gestützt werden.

In diesem System sind bürokratische Vorgehensweisen, Zeitverzögerungen und Geldmangel die Gründe, die den Staat dazu bringen die Kinder zu mißbrauchen und das Gesetz zu brechen. Eine erzwungene Trennung von einem Elternteil ist eine der schlimmsten Formen  emotionaler Kindesmißhandlung, denen ein Kind ausgesetzt werden kann. Dennoch:  jeden Tag werden in ganz Europa Tausende von Kindern permanent von liebenden Eltern getrennt, oftmals durch einen simplen bürokratischen Akt.

Der Staat reagiert mit Perversionen und Gleichgültigkeit gegenüber menschlichen, emotionalen Realitäten. Es ist diese Gleichgültigkeit, die weite Bereiche dieser Gesellschaft brutalisiert hat. Die Kinder haben nicht die Autorität, für sich selbst zu sprechen. Sie  können nicht wählen. Sie haben nicht einmal die Möglichkeit zu entscheiden, was ihnen beigebracht werden soll.
Die Erwachsenen übernehmen diese Dinge für sie. Immer und immer wieder zeigte es sich, daß zwei liebende Eltern die größte Sicherheit sind, die ein Kind haben kann, aber der Staat scheint besessen davon, den Kindern, die seinen Pfad kreuzen, diese Sicherheit nehmen zu müssen.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einen Namen, dem er gerecht werden muß. In so eindeutigen Fällen aktiven emotionalen Mißbrauchs durch den Staat in einer Familie wie in der von Joep Zander, muß er entscheiden, ob er sie gegen undenkbare und klare Menschenrechtsverletzungen verteidigen will  oder die legale Bürokratie als Teil seiner selbst.
Wenn er diese Entscheidung macht, sollte er sich darauf besinnen, daß in konstitutionellen Demokratien alle Gesetze und Prozeduren konsistent sein müssen, inclusive der obligatorischen elementaren Verfassungsrechte. Anderenfalls sind diese Gesetze nicht länger haltbar und müssen geändert werden.

erstellt aus Anlass des Hearings von Joep Zander im EGMR Strasbourg am 24.10.2000

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Alain GERARD*

F

Parti des Enfants du Monde

 

Anson ALLEN

UK

Chair of UK EPP www.equalparenting.org

anson@euphony.net

A.H.J.M. BERNARDS

NL

Dwaze Vaders

 

Ben DROSTHAGEN*

Diana DROSTHAGEN*

NL

Pdt Comm. Platform SCJF

www.platform-scjf.nl

b.vondrosthagen@wxs.nl

Claude APFFEL*

F

independent

clo2.apffel@wanadoo.fr

Denis PAOLINI

F

SOS enlevement d'enfants franco-allemand

http://perso.club-internet.fr/sosenlev/

dpao98@yahoo.fr

Dominique BAYLION*

F

SOS PAPA Alsace www.sospapa.net

d.baylion@worldonline.fr

Gerhard HANENKAMP*

D

www.gabnet.com

brain@gabnet.com

Gerrit ten BROEK*

NL

http://members.brabant.chello.nl/~g.tenbroek

g.tenbroek@chello.nl

Ghislain DUCHATEAU*

B

BGMK

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Gilbert BAREYT*

 

Président, Intl. Deleg. Parti des Enfants du Monde

fax: 0033 384 97 00 22

Ipe SMIT

NL

Platform SCJF

www.platform-scjf.nl

ipesmit@worldonline.nl

Johann WEY*

CH

VeV www.vev.ch

vev@vev.ch

Julian FITZGERALD*

GB

www.familyroutes.org

fried@aesops.f9.co.uk

Knut W. SCHLANERT*

Thomas KRIEGSCH*

D

 ZahlVater www.zahlvater.de

schlanert@zahlvater.de

admin@zahlvater.de

Michel DUDRAGNE*

F

Président, Parti des Enfants du Monde

fax: 0033 3 80 42 12 33

Olivier HEUZE*

F

Parti des Enfants du Monde

oheuze@chez.com

Philippe PAQUAY*

B

www.paquay.org

philippepaquay@hotmail.com

René KELLER

CH

VeV Argovie www.vev.ch

renekeller@skynet.ch

Robert VAN ALTENA*

NL

Platform SCJF www.platform-scjf.nl

 

Truus BARENDSE*

NL

vice-Pdt Platform SCJF

t.p.barendse@worldonline.nl

Ursula KODJOE

D

Psychologue

ukodjoe@aol.com

 

Case of:

Joep ZANDER*

 

 

NL

 

 

http://joepzander.nl/facts.htm for facts on the case

 

 

zander@daxis.nl

 

Tuesday 24th October 2000

*Signatories

please sign by return email if you wish.

 

Comments added:

approximately 50% of children of separated parents do not see one of their parents any more, from one to three years into the separation

Joep Zander 

Joep Zander-Holland

Nachstehend die deutsche Übersetzung aus dem Englischen :

Holländische Gerichte greifen Artikel 8 der Europ. Menschenrechtskonvention an durch aktive Verweigerung der Rechte eines Kindes auf den Kontakt zum Vater - über 8 Jahre. 24. Oktober 2000, 9:30 Uhr, Europäischer Gerichtshof, Straßburg, Frankreich

Fall: Joep Zander gegen die Niederlande, Antrags-Nummer: 32040/96

Die Verhandlung ist öffentlich. Sie beschäftigt sich mit:

1. Weigerung der holländischen Regierung, die Umgangsrechte von Joep Zanders Tochter aufrecht zu erhalten.

2. Verletzung von Joep Zanders Recht auf Umgang mit seiner Tochter durch die holländische Regierung.

In Folge des Falles Elsholz gegen Deutschland und der Einführung des Human Rights Act am 2.10.2000 in Großbritannien ist dies eine Anfrage für die Anwesenheit von Beobachtern, mindestens zwei oder drei, von deutschen Elternorganisationen, die bei der Anhörung am 24.10.2000 am Europ. Gerichtshof anwesend sein sollten.

Die Bedeutung für deutsche Elternorganisationen:

1. Führende Mitglieder von britischen, französischen und holländischen Elternorganisationen haben bereits zugesagt, bei dieser Anhörung dabei zu sein. Es wird hilfreich sein, sich dort zu treffen und starke Kooperationsbeziehungen zwischen den Koordinatoren, manchen mit rechtlicher Erfahrung, der Elternorganisationen aus Großbritannien, Frankreich, Holland und Deutschland herzustellen.

2. Bedeutsame Presseverbreitung in den betroffenen EG-Ländern sowie erhöhte Aufmerksamkeit bei den offiziellen Stellen betreffend unsere Fähigkeit internationale Verbindungen hinsichtlich familienrechtlicher Fragen herzustellen.

Für weitere Informationen betr. die Anwesenheit bei der Anhörung wenden Sie sich bitte an:

Julian Fitzgerald (UK) Telefon: 0044 113 229 8949 Mobil: 0044 7760 242 682 EMail: fr@aesops.f9.co.uk

Für weitere Informationen betreffend den Fall:

Joep Zander (Holland)
Telefon: 0031 570 621784
Mobil: 0031 6 1033 1513
Email: zander@daxis.nl
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